Gemeinsam Europa erleben


Ein Beispiel des Erasmus+-Jahres: Deutsche, italienische und tschechische Schüler verbrachten gemeinsam spannende Tage in der Region Turin.

Zahlreiche Erasmus+-Projekte an der Gemeinschaftsschule Schreienesch

Internationale Begegnungen, neue Perspektiven und spannende Erfahrungen prägten das Schuljahr 2025/26 an der Gemeinschaftsschule Schreienesch. Sowohl Lehrkräfte als auch Schülerinnen und Schüler nutzten die Möglichkeit, über Ländergrenzen hinweg voneinander zu lernen.

Die Lehrerinnen Janine Goldammer und Yvonne Rahn hospitierten eine Woche am Colegiul National Mihai Viteazulin Bukarest. Im Mittelpunkt standen der Einsatz digitaler Medien im Unterricht sowie die dort gelebte Schulkultur. Sieben weitere Lehrkräfte besuchten Fortbildungen oder hospitierten in Österreich, Spanien und Portugal, bei denen der Umgang mit einer zunehmend heterogenen Schülerschaft thematisiert wurde

Ein besonderes Highlight war der zweiwöchige Austausch mit der Schule IE Mare de Déu del Portal im katalanischen Batea. Drei Schülerinnen und Schüler lebten in Gastfamilien und nahmen am Unterricht teil. „Ich habe gelernt, dass man in Batea fast gar kein Spanisch spricht, sondern Katalanisch“, erzählt Paulina Müller (15). Charlotta Ade (15) empfiehlt anderen Jugendlichen eine Erasmus-Teilnahme: „Man kommt aus seiner Komfortzone heraus und lernt immer neue Sachen.“ Für Paul Kemmler (14) war der Aufenthalt „ein unvergessliches Erlebnis“. Wenige Wochen später besuchten die spanischen Austauschschüler die GMS Schreienesch.

Im März folgte außerdem ein Austausch mit dem IstitutoComprensivo di Nole bei Turin. Gemeinsam mit dem begleitenden Team, der Lehrkraft Nicolas Zeidler und der pädagogischen Assistentin Angelika Cargiet, standen Nachhaltigkeit und der kulturelle Austausch im Mittelpunkt. Das Erasmus+-Jahr war für die gesamte Schulgemeinschaft eine große Bereicherung – umso größer ist die Vorfreude auf das kommende und zugleich letzte Jahr der Erasmus-Akkreditierung.

Bild: Nicolas Zeidler